Energiesparmaßnahmen und Klimaschutz

Klimaschutz ist nötig:
Der Klimawandel ist wohl das größte Umweltproblem, dem die Menschheit heute und in Zukunft gegenüber steht. Extreme Wetterphänomene, wie sie sich in den USA mit den Wirbelstürmen oder in Deutschland mit den Hochwasser-Problemen gezeigt haben, werden sich häufen bzw. verstärken. Schuld am Klimawandel sind die Treibhausgase, allen voran das Kohlendioxid (CO2), das beim Verbrennen von Öl und Gas entsteht. International haben sich mehr als 130 Staaten mit dem Kyoto-Protokoll verpflichtet, ihren Ausstoß von Treibhausgasen bis 2012 insgesamt um mindestens fünf Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu senken. Deutschland will die hierzulande verursachten Treibhausgase um 21 Prozent senken. Dies soll unter anderem durch diverse staatliche Anreize erreicht werden, beispielsweise durch die Förderung von erneuerbaren Energien - bis 2020 will die Bundesregierung den Anteil an klimaschonenden Energien auf 20 Prozent steigern. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Programms ist aber auch das Einsparen von Energie. Ein Drittel des gesamten Energieverbrauches unserer Volkswirtschaft entfällt derzeit auf die Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung. Ein vor 1980 gebautes Haus verbraucht 20 bis 30 Liter Heizöl je Quadratmeter und Jahr. Dieser Verbrauch kann mit relativ einfachen Mitteln, wie der Dämmung oder der Nutzung von regenerativer Energie, drastisch gesenkt werden. Dafür hat die Bundesregierung im Rahmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Kredite zur Verfügung gestellt (siehe unten).

Fördermittel des Staates:
Um den Einsatz von erneuerbaren Energien voranzubringen, setzt die Regierung auf die Anhebung von Fördermitteln. Sie hat ihre Fördermittel für energetische Gebäudesanierung auf 1,5 Milliarden Euro pro Jahr aufgestockt. Das bedeutet eine Vervierfachung der Förderung seit 2005. Die Fördermittel können über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden. Die Beantragung ist besonders interessant für Hauseigentümer, die an Häusern, die vor 1979 gebaut worden sind, eine energetische Komplettsanierung planen. Über die notwendigen und sinnvollen Maßnahmen und über die mögliche Förderung erhalten Sie Beratung durch niedergelassene Energieberater und durch spezielle Ingenieurbüros (nähere Infos auf Anfrage).
(Quelle: u.a. Haus&Hof Feb/März 2006)

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Hamburger Sofortprogramm "Prima Klima" - Artikel aus der taz vom 8.9.2007
BUND, Mieter helfen Mietern und Stattbau legen in Hamburg ein Sofortprogramm namens "Prima Klima" zur Verbesserung der Energieeffizienz von Wohnimmobilien vor. Sie legen dar, wie man im Wohnungssektor in den nächsten fünf Jahren den CO2-Ausstoß durch effiziente Wärmedämmung und Alternative Energien drastisch reduzieren kann.
Erstellt von der tageszeitung, Berlin.

Energielinks
Umfangreiche Linksammlung rund um das Thema Energie, Stand 2003.
Erstellt von tebego.de.

Thema Energie
Portal für Energiesparen und Erneuerbare Energien von der Deutschen Energie Agentur mit weiterführenden Links zu Förderungen etc.
Erstellt von der Deutschen Energie Agentur, Berlin.

Energienetz
Homepage des Bundes der Energie Verbraucher. Informationen und Tipps rund um das Thema Energie.
Erstellt vom Bund der Energie Verbraucher, Rheinbreitbach.

Bremer Energie Konsens
Bremer Energie Konsens. Leitfäden, Broschüren, Dokumentationen zum Thema energieeffizientes Bauen, Termine, Börse für gebrauchte Bauteile.
Erstellt von Bremer Energie Konsens, Bremen.

Energieagentur NRW
Homepage der Energieagentur NRW. Fachinformationen zu Energiesparen im Haushalt, Solarenergie, Gebäudeenergieberatung, Förderprogrammen, Termine, virtuelles Energiesparhaus.
Erstellt von der Energieagentur NRW, Wuppertal.

BINE-Informationsdienst
BINE-Informationsdienst: Erneuerbare Energien, Gebäudeenergieverbrauch, Energieerzeugung u.ä., EnergieNews, Förderhinweise, Literatur.
Erstellt vom Fachinformationszentrum Karlsruhe, Eggenstein-Leopoldshafen.

Wanderausstellung Energie at Home
Wanderausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (Dena): Besucher sollen hier dem Thema Energie auf die Spur kommen. Umfaßt z.B. die Themen Energie und Umwelt, Dämmen, Lüften, Heizen, Strom sowie Energie und Haus.
Erstellt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück

Zeitschrift Haus und Energie
Zeitschrift im Internet - 6 Monate nach dem Erscheinen werden die Artikel des Heftes hier veröffentlicht und können kostenlos eingesehen und ausgedruckt werden.
Erstellt von Solar Verlag GmbH, Aachen

Energiespartipp: Beim Duschen CO2 sparen
Jeder Haushalt verwendet circa 90 Prozent seines Gesamt-Energiebedarfs nur für Heizung und Warmwasser. So wissen viele nicht, dass die Bereitstellung von Warmwasser ein Mehrfaches des Treibhausgases CO2 verursacht als alle anderen elektrischen Geräte im Haushalt zusammen. Die Verwendung von modernen wassersparenden Duschen ist deshalb ein leichter und effektiver Weg, um Energie- und Wasserkosten zu sparen und die persönliche CO2-Bilanz zu verbessern
Erstellt von Franz und Bigi Alt, Baden-Baden

Ergebnisse einer Handelsbefragung: Lebenszykluskosten bei strombetriebenen Geräten
Erheblichen Handlungsbedarf beim Zukunftsthema Lebenszykluskosten sieht die VERBRAUCHER INITIATIVE. Der Bundesverband stellte jetzt eine entsprechende Handelsbefragung zur Angabe dieser Kosten bei strombetriebenen Geräten vor. Die VERBRAUCHER INITIATIVE ruft Hersteller und Einzelhandel auf, mehr ökologische und soziale Verantwortung zu übernehmen und mehr entsprechende Produkte herzustellen und zu listen. Unter Lebenszykluskosten versteht man die Berücksichtigung aller anfallenden Kosten von der Herstellung bis zur Entsorgung. Immer mehr Verbraucher interessieren sich für die Gesamtkosten eines Produktes und brauchen dazu mehr Angaben als den reinen Verkaufspreis. So können die Betriebskosten in der Folge das Haushaltsbudget erheblich belasten.
Erstellt von der Verbraucher Initiative, Berlin

Bei den Heizkosten kräftig sparen
Mit dem Projekt "Hamburger Heizspiegel" beteiligt sich der Mieterverein zu Hamburg an einer bundesweiten Klimaschutzkampage. Über den Online-Ratgeber "Heizcheck" können Interessierte ihre Heizkosten begutachten lassen. Das Ergebnis stellte der Mieterverein im Februar 2006 vor: Bei rd. 94 % der begutachteten Gebäude könnte Energie eingespart werden - etwa durch neue Fenster, Dämmung an Dach und Außenwänden oder durch effizientere Heizungsanlagen.
Erstellt von co2online gGmbH, Berlin

CO2online
CO2online ist Projektträger der Klimaschutzkampagne, die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wird. Die Kampagne hat zum Ziel, in privaten Haushalten, Gewerbe und Handel Energie einzusparen und die Emission von Kohlendioxid zu verringern. Unter dem Motto "Klima sucht Schutz" laufen Projekte in Zusammenarbeit mit Hauseigentümern und Mietern, Ländern und Kommunen, Vertretern von Medien, Dienstleistern in Industrie und Handwerk.
Erstellt von co2online gGmbH, Berlin

Broschüre: "Biokraftstoffe - Strategie für Mobilität von morgen"
Broschüre des Bundesverbraucherministeriums mit Informationen zu Biokraftstoffen wie Biodiesel oder Bioethanol zum kostenlosen Download.
Erstellt vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Berlin.

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